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Herbstvortrag 2016
Martin Luther als Katholik
- seine Zeit als Augustiner
-

Referent
Pater Felix Meckl OSA, Maria Eich
Dienstag, 15.11.2016 am Petersberg

Anhand der Augustiner-Eremiten-Geschichte zeigte der Referent, Herr Pater Felix Meckl OSA, München, auf,
warum Martin Luther Mönch, Augustiner und Reformator wurde.
Er veranschaulichte dies mit einer Power-Point-Präsentation (s.unten).

Am 2. Juli 1505 wurde der Jurastudent Martin Luther nach dem Besuch seiner Eltern in Mansfeld auf dem Rückweg nach Erfurt bei Stotternheim von einem schweren Gewitter überrascht, hatte Todesangst und rief zur Heiligen Anna, der Mutter Marias: „Hilf du, heilige Anna, ich will ein Mönch werden!“
Gegen den Willen seines Vaters trat er schon zwei Wochen später, am 17. Juli 1505 in das Kloster der Augustiner-Eremiten in Erfurt ein. Hier übte er die Ordensregeln so genau und streng aus, dass er schon am 27. Februar 1507 zum Diakon und am 4. April desselben Jahres zum Priester geweiht wurde.


Fotos: Alfred Bayer
Quelle: Wikipedia