Arnbacher Gespräche Übersicht                   Arnbacher Gespräche 2010

Jahresthema 2010: Kunststück Leben

2. Die Kunst zu sterben
Dr. med. Thomas Binsack, Dachau
Leiter der Palliativabteilung im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder
Donnerstag, 25. Februar 2010


         Bericht der KLB                 Bericht der Dachauer Nachrichten               Bericht der Dachauer SZ


der Referent

Palliativmediziner beim katholischen Landvolk
Gespräch Über den Tod

Bericht der Dachauer SZ vom 18.3.2010

Schwabhausen - Große Resonanz hat es auf den zweiten Arnbacher Gesprächsabend des katholischen Landvolks Dachau gegeben: Der Vortrag von Thomas Binsack zum Thema Sterben lockte viele Zuhörer in den Pfarrhof.

Binsack sprach über seine Erfahrungen als Leiter der palliativmedizinischen Abteilung einer Münchener Klinik und erläuterte den Zweck der Palliativmedizin. Außerdem berichtete er von seiner Zusammenarbeit mit der Hospizbewegung. In der anschließenden Diskussion ging es um die Angst vor dem Sterben. Außerdem wurden Fragen wie "Wie verhalten sich Angehörige? Welche Ausbildung erhalten Arzte? Wie und wo erhält man haupt- und ehrenamtliche Hilfe?" erörtert.

Am Ende der Veranstaltung baten die interessierten Teilnehmer, das Thema im kommenden Bildungsprogramm der katholischen Landvolkbewegung fortzuführen.
Der dritte Abend der, Arnbacher Gespräche findet am heutigen Donnerstag, 18. März, von 19.3 0 Uhr an im Pfarrhof Arnbach statt. Die Krankenhausseelsorgerin Marille Pilger wird der Frage "Wo ist Gott im Leben und im Sterben?" nachgehen. sz

Die Kunst zu sterben
Thomas Binsack referiert über Palliativmedizin
Bericht der Dachauer Nachrichten vom 16.3.2010

Dachau - "Die Kunst zu sterben" - ein abschreckendes Thema? Für die vielen Zuhörer, die zum zweiten Arnbacher Gesprächsabend des katholischen Landvolks Dachau gekommen sind, offensichtlich nicht: Bis auf den letzten Platz war der Pfarrhof in Arnbach gefüllt.
Thomas Binsack sprach als Leiter der palliativrnedizinischen Abteilung einer Münchener Klinik über das Tabuthema Sterben: Über die Angst vor dem Sterben, darüber, wie sich Angehörige verhalten, aber auch über die Frage, welche Ausbildung Arzte erhalten und wie und wo Betroffene haupt- und ehrenamtliche Hilfe finden können. Es zeigte sich in der sehr regen Diskussion anschließend, dass bei den Teilnehmern ein großer Informationsbedarf bestand. Viele beschrieben auch einfach ihre Erfahrungen mit dem Tod. Binsack hatte in seinem Impulsreferat die Grundlagen der Palliativmedizin vorgestellt. Er berichtete über seine Erfahrungen in der Klinik. Palliativmedizin ist eine lindernde Medizin, Schmerzen, Schwäche, Atemnot können mit diesen Mitteln weitgehend gemildert werden - so soll Sterben in Würde ermöglicht werden.

Dazu gehört auch die Rückschau auf das eigene Leben, die Ordnung von Beziehungen und das Zulassen von Spiritualität und von metaphysischen Fragen. Ehrlichkeit im Umgang mit den Patienten sei wichtig, erklärte Binsack: "Ohne jedoch die manchmal schlimme Wahrheit aufzudrängen." Palliativmedizin und Hospizbewegung wollen Patienten und Angehörigen helfen. In Binsacks palliativmedizinischer Abteilung arbeiten etwa 50 Ärzte, Krankenpfleger, Seelsorger und zusätzlich ehrenamtliche Mitarbeiter, jährliche begleitet der Arzt etwa 500 Patienten bis zum Tod.

Der dritte Abend der Arnbacher Gespräche findet am Donnerstag, 18. März, um 19.30 Uhr im Pfarrhof Arnbach statt. Die Krankenhausseelsorgerin Marille Pilger wird die Frage "Wo ist Gott im Leben und im Sterben?" behandeln.


Die Kunst zu sterben
Bericht der KLB Dachau

Ist das nicht ein abschreckendes Thema? Offensichtlich nicht, wenn man auf die vielen Zuhörer sieht, die zum zweiten Arnbacher Gesprächsabend des katholischen Landvolks Dachau gekommen sind.

Bis auf den letzten Platz war der Pfarrhof in Arnbach gefüllt. Ein großer Informationsbedarf aber auch viele Erfahrungen mit dem Sterben zeigten sich dann in der sehr regen Aussprache der Teilnehmer nach dem Vortrag von Thomas Binsack.

Die Angst vor dem Sterben, wie verhalten sich Angehörige, welche Ausbildung erhalten Ärzte, wie und wo erhält man haupt- und ehrenamtliche Hilfe waren die Fragen, die in der Aussprache vertieft wurden. Binsack hatte dazu in seinem Impulsreferat die Grundlagen vorgestellt. Er berichtete über seine Erfahrungen als Leiter der palliativmedizinischen Abteilung einer Münchener Klinik und dem Zusammenwirken mit der Hospizbewegung. Jährlich begleitet er etwa 500 Patienten bis zum Tod. 300 Patienten können wieder entlassen werden. Die durchschnittliche Aufenthaltdauer umfasst etwa 10 Tage.
Palliativmedizin ist eine lindernde Medizin. Schmerzen, Schwäche, Atemnot können heute mit palliativen Mitteln weitgehend gemildert werden. Sterben in Würde soll ermöglicht werden. Der Sterbende soll in seiner Ganzheitlichkeit gesehen werden.

Dazu gehören auch die Rückschau auf das jeweils eigene Leben, die Ordnung von Beziehungen und das Zulassen von Spiritualitiät und von metaphysischen Fragen. Ehrlichkeit im Umgang mit den Patienten ist sehr wichtig, ohne die manchmal schlimme Wahrheit aufzudrängen. Palliativmedizin und Hospizbewegung wollen Patienten und Angehörigen helfen.

In Binsacks palliativmedizinischer Abteilung arbeiten etwa 50 Ärzte, Krankenpfleger, Seelsorger und zusätzlich ehrenamtliche Mitarbeiter. Am Ende der Veranstaltung baten die Teilnehmer das Thema im kommenden Bildungsprogramm der katholischen Landvolkbewegung fortzuführen.

Der dritte Abend der heurigen Arnbacher Gespräche findet am Donnerstag, 18. März 2010, 19.30 Uhr im Pfarrhof Arnbach statt. Die Krankenhausseelsorgerin Marille Pilger wird die Frage "Wo ist Gott im Leben und im Sterben?" behandeln.

Götz
Vorsitzender der KLB Dachau


Lieselotte Werner ehrt Hildegard Mayerhofer (links),
die vor 25 Jahren die Referentin des 1.Arnbacher Gesprächs war.
Im Hintergrund freuen sich Werner Götz und Lisa Böswirth

Bilder: Hans Schertl, Alfred Bayer

Ankündigung der Arnbacher Gespräche 2010 in der Presse
Zum 1.Gespräch 2010
Zum 3.Gespräch 2010