KLB-Archiv   -   Oasentage

                          Oasentag 2012 in Dillingen               vom 20.4.bis 22.4.2012

 
Programmpunkte

  - Die Beschäftigung mit dem Thema "Geduld mit Gott"
- Führung durch das Regens-Wagner-Werk
- Stadtführung Dillingen
- Kapellen im Krankenhaus
- Gemütliches Beisammensein
 

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Tagungsstätte

Die Tagungsstätte in der Kard.v.Waldburg-Str. 2 ist im Haus links untergebracht
- im Hintergrund die Studienkollegkirche -
   Ein ausgezeichnetes, schmackhaftes und reichliches Essen
Eine AAA-Bewertung für die Küche


  
  
Meditationsraum

 

Gesprächsthema: Geduld mit Gott

Grundlage für das diskutierte Thema war das gleichnamige Buch des tschechischen Theologen und Autors Prof. Tomas Halik, der 1978 im Untergrund zum Priester geweiht worden war. "Halik kann Agnostiker und Atheisten nachvollziehen, wenn es um die Wahrnehmung der Abwesenheit Gottes in der Welt geht. Die Deutung dieser Wahrnehmung als Gefühl der Alleingelassenheit ist für ihn jedoch ein Ausdruck von Ungeduld. Halik setzt dagegen drei Arten von Geduld angesichts der Abwesenheit Gottes: Glaube, Liebe und Hoffnung. Den Hauptunterschied zwischen Glauben und Atheismus sieht er in der Geduld mit Gott. Halik sieht eine auffallende Ähnlichkeit zwischen Atheismus, Fundametalismus und leichtgläubigen religiösen Enthusiasmus weil sehr schnell fertig sind mit dem Geheimnis, das wir Gott nennen. Mit einem Geheimnis darf man nie schnell fertig sein. Dem Geheimnis Gott muss man mit Geduld begegnen."

  
  

 

Regens-Wagner-Werk

Schwester Gertraud von den Dillinger Franziskanerinnen führte uns mit mit großem Engagement und viel Sachkenntnis durch die Räume des Regens-Wagner-Werks. Sie berichtete auch ausführlich über das Leben des Gründers Johann Evangelist Wagner, für den 2001 ein Verfahren zur Seligsprechung beim Vatikan eröffnet wurde.
1847 gründete Johann Evangelist Wagner zusammen mit der Meisterin (Oberin) Theresia Haselmayr und ihren Schwestern in Dillingen eine "Taubstummenanstalt", die später um Ausbildungs- und Wohnstätten für Menschen mit verschiedenen Behinderungen erweitert wurde. Die Regens Wagner-Stiftung betreut in 14 verschiedenen Orten über 7.500 Menschen mit Hörschädigung, Sprachstörung und Behinderung. Zur Zeit arbeiten dort 5.600 Mitarbeiter in Voll- und Teilzeit.

Mehr Infos zum Regens Wagner-Werk finden Sie bei Wikipedia oder auf der Internetseite der Einrichtung...
Mehr zu den Gründern Regens Joh.Wagner und Meisterin Theresia Haselmayr erfahren Sie hier....

 

 

Stadtführung durch Dillingen

Studienkirche "Mariä Himmelfahrt"
Ehem. Jesuiten- und Universitätskirche. Bedeutendster Dillinger Sakralbau. Errichtet 1617; Rokoko-Umgestaltung um 1750. Künstler: Joseph Heintz, Johann Alberthal, Thomas Scheffler und Michael Fischer. Die Kirche gilt als Vorläufer vieler süddeutscher Barockkirchen. 350 Jahre lang war sie Weihestätte für die Priester des Bistums Augsburg.

Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung
1731 Jesuitenkolleg, 1738 Universität, 1802 Phil.-Theol. Hochschule, 1802 Priesterseminar, 1972 Lehrerakademie

Pfarrkirche St.Peter
zweite Kathedralkirche des Bistums Augsburg während d. fürstbischöflichen Residenzzeit (14.-18. Jh.). 1628 fertiggestellt. Der Achteckaufsatz des Turmes stammt von David Motzhard, dem Ururgroßvater von Wolfgang Amadeus Mozart. 1979 erhob Papst Johannes II. die Kirche zur Basilika minor.

Schloss
aus der Stauferzeit, später Burg der Grafen von Dillingen, dann Residenz der Fürstbischöfe von Augsburg, heute Finanzamt.
Marientor des Schlosses (siehe Bild links)
Das Tor mit zwei Türmchen und der gotischen Madonnenfigur war in der frühen Neuzeit der Schlosseingang.

Wilhelm-Bauer-Brunnen
Der 1989 vom Kemptener Bildhauer Hans Wachter geschaffene Trinkbrunnen erinnert an den in Dillingen geborenen Wilhelm Bauer, den Erfinder des Unterseebootes.

Kneipp-Stadt
Dillingen bezeichnet sich auch als Pfarrer-Kneipp-Stadt. Kneipp studierte hier Theologie und kurierte seine lebensbedrohliche Lungenkrankheit durch Bäder in der Donau. Dieser Heilerfolg wurde zur Grundlage für die Entwicklung der Wassertherapie.
"In Dillingen ist Kneipp gesund geworden, in Bad Wörishofen ist er gestorben", heißt es.

 

Kapellen im Krankenhaus

Schwester M.Nicole Obinger, Bildhauerin und Malerin, führte uns durch die beiden Kapellen im Krankenhaus, die sie selbst gestaltet hat.

So erfuhren wir aus erster Hand die Inspirationen und Überlegungen, die Schwester Nicole bei der Erstellung ihrer Kunstwerke bewegten.

 


Krankenhauskapelle

 
          Kapelle im Schwesternheim

 

 

Gemütliches Beisammensein