|
von Windlade, Blasebalg und Holzpfeifen
Alois Linder erzählte auch über den durchaus mühsamen Weg zu seinem Traumberuf Orgelbauer: 3 Jahre Schreinerlehre sind Pflicht, dann folgte das Suchen und Warten auf eine Orgelbauer-Lehrstelle, die er mit dem abgeschlossenen Studium der Holztechnik überbrückte, 3 Jahre Orgelbauerlehre, 5 Jahre Gesellenzeit. Nach der Meisterprüfung 1992 gründete er die Firma, 2001 konnte er im Gewerbegebiet seine Werkstatt in viel Eigenleistung errichten. 10 qualifizierte Mitarbeiter sind beschäftigt. Interessant ist auch die Geschichte der Orgel, die 270 v. Chr. von einem Griechen in Alexandrien (Ägypten) erfunden wurde. Sie war ein lautes Instrument der römischen Antike und wurde z. B. im Kolosseum in Rom zu den Gladiatorenkämpfen gespielt. Erst im Laufe des 9. Jahrhunderts fand sie Einzug in Kirchen, zuerst in Aachen.
Anschließend fuhren die Teilnehmer nach Flintsbach, wo sie in der Pfarrkirche St. Martin eine Marienandacht feierten. Sie wurde musikalisch umrahmt auf der Linderorgel von Wast Unterseher, deren Bau er mitinitiiert hatte und diese Orgel in den feinsten Tönen erklingen ließ. Zum Abschluss
gab es noch die obligatorische Einkehr im Gasthaus Dannerwirt. Bericht von
Agnes Bernöcker, Wörnsmühl |