KLB-Archiv                   Jahresschluss-Veranstaltungen   

Besinnung am Jahresende
am 28.12.2025
in der Kirche St.Laurentius in Rumeltshausen


musikalische Begleitung Ingrid und Franziska Rudolf

Zunächst führte uns Kirchenpfleger .... in die Geschichte der Kirche St.Laurentius ein und erklärte die derzeitige Ausstattung aus der Gotik (Malerei und einige Statuen) und aus dem Barock (Altäre und Figuren).
Mehr dazu siehe auch im Internet ....

Eingangslied Gotteslob (GL) 140 Kommt herbei, singt dem Herrn

Begrüßung (Horst)

Am Ende dieses Jahres versammeln wir uns heute in Dankbarkeit und Besinnung, um gemeinsam auf das vergangene Jahr zurückzublicken
Unser Motto für diesen Gottesdienst lautet: "Weihnachten - Zeit des Aufbruchs". In dieser besonderen Zeit wollen wir gemeinsam innehalten, zurückblicken und mit Hoffnung und Zuversicht nach vorne schauen.

In unserem katholischen Landvolk hier in Dachau sind wir eigentlich immer an Neuem interessiert. So durften wir auch in diesem Jahr wieder viele wertvolle Aktionen erleben, die unser Gemeinschaftsleben bereichert haben.
- Wir erinnerten wir uns an die Führung in der Furthmühle, Nähe Odelz-
   hausen, bei der uns die Geschichte und das Handwerk und zugleich der
   Beginn der Industrialisierung unserer Heimat eindrucksvoll erklärt wurde.
- Die Oasentage auf der Fraueninsel boten uns eine willkommene Gelegen-
   heit zur Einkehr und Besinnung.
- Wir haben die Gruppe Spurensuche zu uns nach Odelzhausen eingeladen
   um auf die Geschichte des ehemaligen Kloster Taxa zu schauen.
- Ein besonderes Highlight war der Besuch in Ingolstadt im Mai, der uns
   kulturelle Einblicke und Gemeinschaftserlebnisse schenkte.
- Unser traditioneller Emmausgang am Ostermontag führte zur Bründlkapelle
   in Haimhausen Und nicht zuletzt feierten wir
- Anfang Januar in der Kirche von Glonnbercha einen festlichen, aber sehr
   kalten Gottesdienst, der den Jahresbeginn segensreich einläutete.


Begrüßung durch Horst Lachmann

Wir gedenken heute auch derer, die uns in Zukunft nicht mehr begleiten werden.
Wir schließen sie in unseren Gottesdienst mit ein, ehren ihre Erinnerung und bitten Gott um Trost und Frieden für die Hinterbliebenen.
Möge das neue Jahr uns alle Gesundheit, Zuversicht und den festen Glauben schenken, der uns durch alle Herausforderungen trägt.

Einleitung (Mado):
Weihnachten ist die Zeit des Aufbruchs. Man macht sich auf den Weg.
- Da ist man in Gedanken unterwegs zu den Menschen, die einem was bedeuten: Man schreibt Karten und Briefe, verschickt
  E-Mails, Grüße und Geschenke. Oder man verweilt einen Augenblick bei den Menschen, von denen man hat Abschied
 
nehmen müssen.
- Man ist unterwegs mit seinen Gedanken in die Vergangenheit - und das geschieht gerade am Heiligen Abend oft mit
  großer Wehmut. Vielleicht war es auch bei Ihnen so.
- Weihnachten da sind viele Menschen unterwegs. Man besucht sich und fährt dafür oft lange Strecken und manches Mal
   öffnen sich sogar wieder Türen und Herzen, die lange Zeit verschlossen waren. Weihnachten - da sind viele Menschen im
   Aufbruch.
(nach Pfarrer i.R. Herbert Großarth)

Lithurgische Eröffnung: (Pfr. Mayer)

Kyrie: Ruf GL Nr. 156
Herr Jesus, du bist vertraut mit all meinen Wegen… Kyrie...
Du bist Begleiter in Höhen und Tiefen…
Du bist das Licht auf meinen Wegen…
Du führst getrennte Wege wieder zusammen…
Mit dir an meiner Seite kann ich neue Wege wagen…
Du umgibst mich von allen Seiten…

Glorialied: GL 169 Gloria, Ehre sei Gott

Tagesgebet: (Anneliese)
Treuer Gott, Wegbegleiter und Stütze in den Herausforderungen des Lebens.
Geh an unserer Seite auf dem Weg durch die Zeit und gib, dass wir deine Spuren und auch die tragenden Erfahrungen nie aus den Augen verlieren. Rühre immer wieder neu unser Herz an, dass es uns gelingt, auch die Herzen unserer Mitmenschen zu erreichen, um ihnen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.
Darum bitten wir in Christus, unseren Herrn. Amen.

Lesung  (Christa)
Was ist Leben? Leon sitzt am Heiligabend mit seinem Opa gemütlich in der Küche und wartet auf die Bescherung: Plötzlich fragt er seinen Opa: du Opa, was ist Leben? Der Opa überlegt eine ganze Weile, dann sagt er: Leben ist mehr als atmen, essen, schlafen: Wir können auf so viele Arten leben. Wir leben es, wenn wir nicht das Leben der anderen leben wollen, sondern unser eigenes. Wir leben es, wenn wir unsere eigenen Fehler sehen, anstatt die anderen zu kritisieren. Wir leben es, wenn wir uns mit den anderen freuen, lachen, singen, fröhlich sind, anstatt sie zu beneiden. Das Leben wir, wenn wir, anstatt uns auf die negativen Dinge zu konzentrieren, jeden Tag genießen, genauso wie er ist.

Ruf vor dem Evangelium GL 260 Werde Licht Jerusalem, Halleluja

Evangelium nach Matthäus 2,13 - 15 (Flucht nach Ägypten)

Predigt (Pfr. Mayer)

Großes Glaubensbekenntnis- Gotteslob Nr. 586

Fürbitten

1. (Christa): Herr Jesus ermutige uns, die Weihnachtsbotschaft von Liebe und Frieden auf neue Weise zu leben und weiterzutragen. Christus höre uns (Christus erhöre uns)

2. (Christa): Öffne unsere Augen für die Not der Welt und lehre uns die Kunst des Teilens. Lass uns erkennen, dass wir dadurch reich werden an Erfahrung und Mitgefühl. Christus höre uns

3. (Anneliese): Wir bitten dich für alle Seelsorger und Seelsorgerinnen, schenke ihnen Kraft bei der geistlichen Wegbegleitung von Menschen die nach hilfreichen Wegen für sich suchen und lass sie deren Dankbarkeit spüren. Christus höre uns

4. (Mado): Wir danken dir für die Menschen, die uns begleitet haben, für unsere Familien und Freunde, für ihre liebe Unterstützung und ihr offenes Ohr. Lass uns diese Verbundenheit pflegen und aufmerksam sein für die, die uns besonders brauchen. Christus höre uns

5. (Mado): Für Verantwortliche in Politik und Gesellschaft, die sich für Frieden, Gerechtigkeit und menschenwürdige Lebensbedingungen einsetzen: Stärke ihre Hoffnung und gib ihnen Weisheit für ihre Entscheidungen. Christus höre uns

6. (Waltraud): Wir bitten dich, tröste die Trauernden, lass sie spüren, dass du ihnen nahe bist, damit sie Kraft schöpfen für die neuen Wege ohne den geliebten Menschen Christus höre uns

7. (Horst): Wir bitten für alle verstorbenen KLB-Mitglieder; im Besonderen denken wir heute an die Verstorbenen diesen Jahres: an Zenzi Wagner, Georg Göttler, Roland Prantl, Alois Igelspacher und Inge Moosrainer. Wir danken für das, was wir empfangen haben und das Schöne, das wir miteinander erleben konnten. Herr schenke ihnen in deinem Licht und in deiner Liebe ewige Heimat. Christus höre uns

Lied zur Gabenbereitung GL 446 (Lass uns in deinem Namen, Herr, die nötigen Schritte tun)

Lied zum Sanctus GL 733.8 (Heilig, heilig, dreimal heilig)

Vater unser

Lied zum Friedensgruß GL 874 (Schalom chaverim)

Zur Kommunion (Instrumentalmusik)

  Schlussgebet (im Wechsel Horst und Waltraud)
V: Gott allein kann Leben schenken,
G: aber Du kannst es weitergeben und achten.
V: Gott allein kann Glauben schenken,
G: aber Du kannst dein Zeugnis geben.
V: Gott allein kann Hoffnung wecken,
G: aber Du kannst anderen Vertrauen schenken.
V: Gott allein kann die Freude schenken,
G: aber Du ein Lächeln.
V: Gott allein ist der Weg,
G: aber Du kannst ihn anderen zeigen.
V: Gott allein ist das Unmögliche,
G: aber Du kannst das Mögliche tun.
V: Gott allein genügt sich selbst,
G: aber Er hat es vorgezogen auf Dich zu zählen.

(Meditation aus Ruanda, aus KLB-Werkblatt 8/2014)

Segen

Schlusslied GL 238 O du fröhliche ..

Vorbereitungsteam: Anneliese, Christa, Josef, Horst, Mado,Waltraud


Zum Abschluss des Tages trafen sich die Teilnehmer im Gasthaus Lachner in Stetten zum gemütlichen Beisammensein.

 

Fotos: Hans Schertl                                                                zu Jahresschluss-Veranstaltungen früherer Jahre